Mittwoch, 29. Dezember 2010

Frohe Ostern!

Mal wieder ich. Nach langer Zeit ist hier einiges passiert. Schlechtes und weniger Gutes sind in DD ja an der Tagesordnung, aber so etwas? Als erstes fällt mir da spontan der Schnee ein, der von einigen Leuten liebevoll auch Weißer Schlamm genannt wird. Sehr viel fiel (hähä) in den letzten vier Wochen. So viel, dass der geräumte Schnee sogar schon weggekutscht werden musste. Das wir dabei in der Stadt noch recht glimpflich davon gekommen sind fällt dabei keinem auf. Und jetzt soll es die nächsten Tage auch noch richtig kalt werden. Kälter als heute früh, als ich dachte, dass meine Finger abfrieren. Raucher werden vom Wetter diskriminiert. Mindestens -13°C. Gefühlt waren es allerdings -45°C. Dresden kann einem bei solchen Temperaturen schon vorkommen wie Klein-Sibirien.
 Anderes Thema. Weihnachten und die liebe Verwandtschaft. Da es Menschen gibt, die die Deutsche Wirtschaft noch am Leben erhalten, war man am Heiligabend arbeiten, mal wieder. Da man rechtzeitig am 23. Geschenke geholt hat, mal wieder, konnte man am 24. auch ganz gemütlich mit dem Zug nach RBG fahren. Dieser rollte auch nur 25 Minuten später als geplant im Bahnhof ein und nach einem kurzen Marsch durch den Schnee war man dann auch schon bei den Erzeugern. Essen, trinken, trinken, essen, trinken, trinken und nochmals trinken. Das war auch schon eine Kurzfassung des Tages daheim und am ersten Weihnachtsfeiertag fuhr man dann auch mit dem Zug wieder gen DD. Am Abend vorher hatte es noch ausgiebigst geschneit und das ist auch der Grund, warum der Zug nur eine knappe halbe Stunde später einfuhr. 
Nachmittags dann noch schnell die Bude auf Vordermann gebracht, da am Abend die zweite Anti-Weihnachtsparty stattfinden sollte. Um es vorweg zu nehmen, war gar nicht so verkehrt die Party. Einige sagten legendär, einige fanden es einen perversen Abend und andere sagten gar nix mehr. Persönlich fand ich die Party ok. Blöd das sie dann irgendwann mal aus dem Ruder gelaufen ist. Fakt ist das Chloe tot ist. Sie hat die Wattestäbchen nicht vertragen. Wer dabei war weiss was ich meine. Danke an die Leute, die am nächsten Tag mit aufgeräumt haben. Also: Danke Herr G. aus D. an der E.! Der Rest, Pack! Nee, Quatsch... Schön das Ihr da gewesen seid. Nächstes Jahr dann wieder und da kann es nur heißen: der Mob hat Bock! Und sonst so? Muss, muss... Diese Woche wird noch mal gearbeitet. Am Freitag dann das Letzte mal in diesem Jahr, danach erst wieder nächstes Jahr. Videos sind bei Facebook zu besichtigen.
Tischtennis wurde auch noch gespielt. In Hirschstein. Besser gesagt, gegen Hirschstein in Riesa. Auch zum Abschluss der Vorrunde wäre auch dort wieder fast die Lage eskaliert, weil einige sich wieder nicht unter Kontrolle hatten. Da wurden Banden getreten, Bälle „kaputt gemacht“ und es wurde sich, auch von der Gegenseite, unsportlich verhalten. Wie dem auch sei, hat die Zweite nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein 8:8 erreicht. nach zwischenzeitlichem 8:3 Rückstand gewann man die letzten vier Spiele mit 3:2. Das Entscheidungsdoppel wurde nach 0:2 Rückstand noch gedreht und somit hat man den Hirschsteinern einen sicher geglaubten Sieg vermasselt und beendet die Hinrunde auf einem knappen aber guten fünften Platz. Abschließend möchte ich noch allen einen guten Rutsch wünschen. Bis nächstes Jahr. 

Montag, 6. Dezember 2010

Advent, Advent die Bude brennt

So... Zweiter Advent vorbei und mal wieder ist einige Zeit ins Land gegangen bis ich zum Schreiben gekommen bin. Und noch immer liegt in Dresden und Umgebung Schnee ohne Ende. Und ja, in Dresden fallen drei Flocken, alle drehen am Rad und das völlige Chaos bricht aus. Letzten Mittwoch begann das lustige Treiben mit Dauerschneefall. Vom Rathaus Plauen brauchte man dank der Dresdner Verkehrsbetriebe knappe 35 Minuten um bis zur Bude von Herrn G. aus D. an der E. zu gelangen. Berlin Calling wurde im Fernsehen geschaut und dann wollte ich eigentlich wieder Nach hause. Denkste! Es hat noch ein bisschen geschneit, weswegen sich die DVB anscheinend dachte, dass es nicht nötig sei ein Postplatz Treffen um 23:45 Uhr abzuhalten. Also gegen zwölf in die Bahn nach Bühlau gesetzt und man hoffte, am Neustädter wieder ausgespuckt zu werden. Nix war´s! Am Haus der Presse machte die Bahn schlapp und meinte nicht mehr weiterfahren zu müssen. Das bedeutete für mich also per pedes nach Hause zu kommen. Gegen halb eins auch schon angekommen und weiß wie ein Schneemann die Wohnung betreten. Der Rest der Woche gestaltete sich eigentlich nur kalt. Temperaturen mit bis zu -10°C zeigten dann doch das frostige Gesicht des Winters. Und das noch im Herbst! 
Da fährt sie noch... die Glocke
Wochenende war auch. 
Fußball. Dynamo spielte gegen Offenbach im Harbig-Stadion. Enttäuschende elftausend irgendwas Zuschauer wollten das "Spitzenspiel" in der 3. Liga sehen. Die Dresdner Gurkentruppe konnte dank einer überzeugenden Leistung das Spiel relativ ungefährdet mit 2:0 gewinnen. Abstand zur Spitzengruppe reduziert. Sieben Punkte nur noch! Den Leuten denen es zu kalt war, sei noch eine Frage gestattet: Was wollt ihr eigentlich anziehen wenn Winter ist? Weicheier! Glühwein und Bier haben auch zu zweit geschmeckt.
Tischtennis. Pactec gegen Mickten am Sonntag früh um zehn. Mit absoluter Notbesetzung traf man auf den Tabellenzweiten. 10:5 verloren und trotzdem wurde vereinzelt eine ordentliche Leistung gezeigt. Ja, ich spreche die Nummer eins an. Bis auf das Zweite Spiel verhielt er sich diesmal wie eine Nummer eins. Ich sage nur: Souveränität;-) Auch ich leistete mir mal wieder beide Spiele verlieren zu dürfen. Gegen sehr überhebliche Gegenspieler wie man sagen muss, was die Niederlagen umso ärgerlicher machen. Aber unsympathisch erschien mir der Verein schon immer. Ihr Ruf eilte ihnen quasi schon vorraus. 
Noch eine Anmerkung in eigener Sache. Hab von einigen gehört, dass versucht wurde, Kommentare zu hinterlassen. Das funzt anscheinend ohne einen gmail-Account nicht. Wer trotzdem etwas hinterlassen möchte, kann mir gerne eine E-Mail schreiben und ich werde dann einen Leserpost-Post (hehe Wortspiel!) erstellen. Sollte natürlich auch etwas Gehaltvolles sein, denn sinnlose Kommentare werden nämlich nicht veröffentlicht. Das sollte auch erstmal reichen und ich sage Tschö mit ö

Mittwoch, 24. November 2010

Leise rieselt der Schnee

Na hoppla! Was war denn da los. Da guckt man früh kurz nach vier aus dem Fenster und was sieht man? Schnee! Überall Schnee. Also in der Luft. Auf dem Boden ist alles nur nass. Weil das Blöde Zeug einfach mal gleich wieder wegtaut. Aber Kopf hoch: Am Wochenende soll es ja kälter werden und dann bleibt die Pampe hoffentlich mal liegen. Und wenn das passiert, hoffe ich doch mal, dass mal wieder extrem Rodeln in RBG angesagt ist. 
Ohhh... gugge ma wie scheen das is!
© Stefan Jung
Wochenende war ja auch noch. Naja... Was soll man sagen? 7:9 gegen Dresdner Bank verloren. Nach einem Riesenspiel von mir, kam leider aus dem oberen Paarkreuz kein Punkt. Ansonsten hätte man das Spiel gewinnen können. Tja, da muss noch was gemacht werden, damit man auch mal solche Spiele gewinnt. Über den Abend möchte ich keine unnötigen Worte verlieren außer: Da war er fällig! Sonntag dann um zehn zur Mitgliederversammlung von Dynamo Dresden. Nach gefühlten 40 Sekunden Schlaf und einem Restalkohol von 3,8‰ dröhnte noch ganz schön der Schädel. Und trotzdem habe ich es geschafft, meinen Kadaver pünktlich ins Congress Centrum Dresden zu hieven. DVB allez sag ich da nur. Dort wurde ein neuer Aufsichtsrat gewählt und es wurde beschlossen, dass sich ein externer Wirtschaftsprüfer mit einer Ausgliederung der Profimannschaft beschäftigt. Sinnlos an der Sache ist, dass ein gewisser Geert Mackenroth in den Aufsichtsrat gewählt wurde. Da kann man eigentlich nur den Kopf schütteln, wie voll einige andere Mitglieder bei ihrer Wahl gewesen sein müssen.
Macht nix. Zu den Guten Nachrichten gehört sicherlich auch noch, dass morgen der 576. Striezelmarkt eröffnet. Glühwein, Glühbier und was sonst noch so in die Wanne reinpasst werden wieder tonnenweise vernichtet und jeder Touri, der die ohnehin schon engen Gassen verstopft, wird sich wieder ein zweites Loch in den Arsch freuen, wie schön das doch alles aussieht und das das alles nach dem Krieg ja mit Westdeutschem Geld aufgebaut wurde. Blöde Touris! Könnte ich mich jetzt schon wieder aufregen. Kann man nix machen. Geht ja erst morgen los.
Tschö mit ö

Dienstag, 16. November 2010

Was für ein Debakel

Wer kennt das nicht? Man beschafft einem guten Freund oder besser gesagt einem Kumpel eine Freundin und jedes Mal, wenn man ihm begegnet, sagt er einem, wie glücklich er ist. Zitat: “Ich war in meinem Leben noch nie so glücklich!“ Stellt sich jetzt die Frage was zu tun ist? Na klar! Man zieht seine 44er Magnum und lässt seinen Schädel mit drei gezielten Schüssen in die Luft fliegen. Danach wendet man sich angewidert vom Anblick sich verteilter Gehirnmasse ab, steckt sich eine Zigarette an und geht weiter seiner Wege um Las Vegas aus dem Chaos zu retten. 
Was? Wie? Oder Wo? Oder wie oder watt oder wo? Ach, war nur ne Szene aus Fallout New Vegas. Hmmm... Kannste machen nix, musste gucken zu. 
Aber weiter im Text. Wie leichtfertig benutzt man Worte wie Debakel, Desaster und Dilemma. Manchmal sind sie auch angebracht. Darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen. Das wird sicherlich in einem späteren Blogeintrag näher beleuchtet. Kommen wir zu den eigentlich wichtigeren Sachen im Leben. Beleuchten wir doch einmal näher, was es mit Debakel, Desaster und Dilemma auf sich hat.
Debakel: Kommt eigentlich aus dem Französischen und bedeutete ursprünglich, plötzliche Auflösung bzw. kommt es von bâcler und dann heißt es verrammeln oder versperren. Im Deutschen Sprachgebrauch hat sich das Wort im 19. Jahrhundert etabliert. Wir verstehen unter dem Wort Debakel eine schwere Niederlage bzw. unheilvoller, unglücklicher Ausgang.
Desaster: kommt ursprünglich vom lateinischen des astrum und bedeutete der Unstern bzw. der Unglücksstern. Heutzutage bedeutet es Unglück mit verhängnisvollen Folgen oder ein schweres Missgeschick bzw. Zusammenbruch. 
Dilemma: entstammt dem griechischem δί-λημμα (Keine Ahnung was das heißen soll, geschweige denn wie es ausgesprochen wird) und heißt zweigliedrige Annahme. Heute verstehen wir darunter eine Situation die zwei Wahlmöglichkeiten lässt, die jedoch beide zu einem unerwünschten Resultat enden.
Was für ein Dilemma
Zu letzterem hab ich ein interessantes Beispiel gefunden. Buridans Esel. Johannes Buridan war ein französischer Philosoph und lebte von 1300 bis 1358 in Paris. Er stellte eine Situation auf, in der ein Esel vor zwei identischen Heuhaufen stand, sich nicht entscheiden konnte welchen er lieber vertilgen sollte und dadurch verhungerte und starb.
Quellen: wictionary, wikipedia und Digitales Wörterbuch der Deutschen Sprache
Das geht jetzt an Herrn G. aus D. an der E.: Sie sehen also, dass Sie sich in einem Dilemma befinden, welches in einem Desaster endet und zu einem Debakel werden kann. Nur um das noch einmal klarzustellen. Eigentlich müsste ich deswegen auch den Namen des Posts ändern, aber darauf hab ich jetzt gar keinen Bock mehr.
Noch etwas. Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen regelmäßiger zu schreiben. Das daraus nix geworden ist sieht man ja. Es tut mir leid. Deswegen bin ich allen dankbar, die mich darauf hinweisen, wieder etwas von mir hören zu lassen. 

Dienstag, 26. Oktober 2010

Na nun aber

Man, man, man... da hat sich der Autor des Blogs ganz schön Zeit gelassen um mal wieder etwas von sich hören zu lassen. Jetzt muss aber mal wieder was raus. Das Wochenende war ja wieder mal was los in Dresden. Rostock kam ins Dynamo-Stadion und wollte sich mit den Guten messen. Klar, da musste man hin. Drei Wochen vorher wurden sich Karten organisiert und ab gehts. Mit Herrn G. aus D. an der E., Ron Ronnssen und Ostblock Andi wurde der K-Block geentert. Vorher wurde standesgemäß noch das ein oder andere Isotonische Getränk vertilgt. Los ging es mit einer netten Choreo von den Guten und ner schönen Pyroaktion von den Bösen. Sah sehr geil aus, was sich da im Gästeblock alles in Rauch auflöste. Die 37 Toten und 4598 Schwerverletzten werden mir verzeihen, aber Pyrotechnik ist kein Verbrechen!!! 90 Minuten eine ordentliche Stimmung im Block und dann ging es raus auf die Straßen. Voller Vorfreude wollte man sich doch noch für das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine revanchieren. Doch gibt es für mich nur eins zu sagen: Sinnlos! Von diversen Schlägereien um den Hauptbahnhof war nix zu sehen geschweige denn zu hören. Also blieb uns nur der geordnete Rückzug zur nächsten Tränke. Diese befand sich in der Nähe des Postplatzes. Dort wurde der Abend anfangs mit etlichen Gerstenkaltschalen einem vernünftigen Ende zugebracht. Herr G. aus D. an der E. meinte noch in die Mensa gehen zu müssen und bekam für diese Idee fast noch aufs Maul. Aber von vorn. Mit einigen Leuten wollte er in die Mensa gehen und sich auf die Pirsch nach Getränken und Spass zu begeben. Auf dem Weg dahin, begab es sich, dass er und seine Leute von zwei Hünen angegangen wurden. Mit den Worten „ich hab heut schon keen Rostocker gekriegt, deswegen bekommst du aufs Maul“. Daraufhin meinte Herr G. aus D. an der E. nur, dass er heute im Stadion war und fragte den Kunden ob er auch war. Als der Kunde verneinte, sagte er zu ihm, was er für ein Scheiß Fan sei und was er ihn denn zukauen würde. Hauptsache erstmal ne dicke Lippe riskieren und dann noch mit dem Kunden ein Bier trinken. Sachen gibts! Wie dem auch immer sei. Am Sonntag bin ich dann nach RBG zu den Eltern gefahren, hatte üblen Muskelkater und war heißer, als ob ich erkältet war. Typisch Sonntag. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Trotzdem ein nettes Wochenende mit reichlich Bier und lustigen Geschichten. Ich hoffe einfach mal, dass ich demnächst in regelmäßigeren Abständen etwas auf diesem Blog hinterlassen werde.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Schluss mit lustig!

Liebe Genossinnen und Genossen,
der Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik und Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrat, Genosse Erich Honecker trat an mich heran und beauftragte mich, eine Festschrift zum 62. Geburtstag unserer Nation zu verfassen. Zu diesem feierlichen Anlass werde ich einen Blick in die Zukunft unserer großartigen Nation schweifen lassen. 
Spass bei Seite! 
Trotzdem möchte ich zu diesem Anlass versuchen zu klären, ob es in der Bundesrepublik nicht auch einen Unrechtsstaat gibt, so wie die DDR nur allzu oft dargestellt wird. Um es vorweg zu nehmen, vor 49 Jahren hatte doch jemand die Absicht eine Mauer zu bauen. In dieser Hinsicht hatte der Genosse Ulbricht Unrecht. Und sicher lief in unserer Republik nicht alles nach Plan, aber werfen wir doch mal einen Blick in die Bundesrepublik Deutschland. Wir werden überwacht, werden in unserer persönlichen Entfaltung eingeschränkt und wir werden belogen, betrogen und beschissen wo es nur geht. Die Frage ist jetzt doch: was unterscheidet uns noch von der DDR? 
Ist es Wirtschaftssystem? Der tolle Kapitalismus, indem jeder nur noch zusieht, wie er seinen persönlichen Besitz immer weiter vermehren kann und Werte wie Solidarität oder Mitgefühl auf der Strecke bleiben. 
ich bin schon drin...
   Sind es die Methoden, mit der die Staatsmacht versucht uns mürbe zu machen? Perfide Möglichkeiten gibt es genug um beispielsweise Fussballfans in einer Datei zu speichern, ohne die Möglichkeit eines Einspruchs. Mittlerweile zählt die Datei Gewalttäter Sport auch schon 11.000 Personen. Dazu sei erwähnt, dass für einen Eintrag schon eine simple Personalienkontrolle ausreicht und schwupps ist man ein Gewalttäter. 
   Oder ist es die Demokratie, die uns vorgaukelt Mitspracherecht zu haben? Dazu zähle ich die Mitbestimmung bei Wahlen, genauso wie die Freiheit auf Versammlungen und Pressefreiheit. Parteien werden verboten, wenn sie der Auffassung des Staates nicht konform sind. Demonstrationen müssen angemeldet sein, sonst werden sie mit Polizeigewalt aufgelöst. Informationen werden bewusst zurückgehalten um sie der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich zu machen. Oder es werden bewusst Unwahrheiten verbreitet, die ohne Nachzufragen einfach als richtig bewertet werden.
Staatliche Unternehmen dienen dem Wohle des Volkes
Das alles kommt einem doch relativ bekannt vor. Sei es aus eigener Erfahrung oder vom Hörensagen. Ich bin in einem Jahrgang geboren, in dem ich keine persönlichen Erfahrungen damit machen konnte. Aber ich denke von mir, dass ich belesen genug bin um zu behaupten, dass es gewisse Ähnlichkeiten zu einem Unrechtsstaat gibt, der vor 21 Jahren auf dem Territorium meines Landes abgeschafft wurde. Es tut mir leid, dass ich auch mal so ernste Töne ansprechen muss. Leider gibt es dazu aber genug aktuelle Anlässe. Ob in Stuttgart ein übertriebener Polizeieinsatz stattfindet oder in der Lokalpresse falsche Meldungen verbreitet werden ohne die Spur einer Richtigstellung oder ob es nur das Gefühl ist, nicht Teil des supertollen Aufschwungs zu sein, der überall sein soll. Also... Soll sich doch mal jeder seine Gedanken dazu machen.

Dienstag, 28. September 2010

Immer ich?

Wer hat nicht schonmal gedacht: Fick dich da oben! Richtig! Eigentlich jeder, dem es schonmal nicht so gut ging. Und wenn man dann einige Zeit damit verbracht hat, sich jedes verdammte Mal selber aus der Scheiße zu ziehen, muss man feststellen, dass es doch immer schlimmer geht. Von wegen: „Wenn du glaubst es geht nicht mehr, bla bla bla!“ 

Auch wenn es irgendwann mal gut laufen sollte, ist das nur eine kurze Auszeit von dem ständigen Angeficke welches uns irgendwie immer verfolgt. Aber warum? Ist es so, dass es „da oben“ jemanden gibt, der einen riesigen Spaß daran hat, irgendwelche Leute ständig runter zu machen? Ich persönlich bin ja kein religiöser Mensch der an Gott glaubt. Warum auch? Ist ja eigentlich auch sinnlos, sich die Welt damit zu erklären, dass Gott (oder wer auch immer) alles gemacht hat und immer und überall ist. Aber wie kann man sich jetzt erklären, dass einige Sachen anscheinend nicht durch Zufall passieren. Da kann es schonmal vorkommen, dass man endlich in seine Neue Wohnung reinkommt, dann aber feststellen muss, dass das Wasser nicht richtig funktioniert. Oder das diese Wohnung eben nicht besenrein hinterlassen wird sondern ziemlich verdreckt ist. Oder es kommt vor, dass erst so spät von Arbeit loskommt, dass man erst in der zweiten Halbzeit im Stadion ankommt. Und dann ist man fünf Minuten im Stadion und schon schiesst der Gegner das 1:0. Logisch! Das man jemandem sagt, dass man Gefühle für diese Person hat und danach abgewiesen wird, dass ist dann nur der Punkt auf dem i. Aber genug gejammert. Zurück zu der Frage, warum das so ist? Und warum es anscheinend Leute gibt, denen es nicht so geht? 

Murphy lauert überall
Eine Idee ist Murphys Gesetz. Klar. Jeder kennt den Satz: Alles was schiefgehen kann wird schiefgehen. Nach einer kurzen Recherche, was es denn eigentlich mit Murphys Gesetz auf sich hat, kann ich sagen: So ist es! 
Kurze Erklärung zu Murphy: Das Gesetz ist eigentlich gar keines, da es nicht bewiesen werden kann. Eher entspricht es einer Lebensweisheit. Edward Aloysius Murphy jr. war ein us-amerikanischer Ingenieur, der 1949 bei Tests zum Thema Beschleunigungen des menschlichen Körpers eine leitende Funktion inne hatte. Bei den Versuchspersonen mussten 16 Messsensoren angebracht werden. Diese konnten auf zwei Möglichkeiten befestigt werden. Richtig und um 90° gedreht. Irgendein Depp brachte systematisch alle Sensoren falsch an, sodass niemandem aufgefallen ist, dass etwas falsch sein könnte. Der Versuch war hin! 
Besonders angetan hat es mir das Sechste Gesetz: Wenn etwas zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch. 
Was mir auch sehr gut gefällt ist das Siebte Gesetz: Wenn etwas nicht schiefgeganen zu sein scheint, wurde der Fehler lediglich noch nicht entdeckt, wodurch alles nur noch schlimmer wird.

Wer sich etwas näher mit dem Thema befassen will, dem sei http://www.bernd-leitenberger.de/murphys-gesetz.shtml empfohlen. 
Witzig wird es eigentlich nur damit, dass es tatsächlich Wissenschaftler gibt, die sich mit diesem Thema ernsthaft beschäftigen. Außerdem wurde 1996 der Ig-Nobelpreis an eine Arbeit verliehen, die sich mit Murphys Gesetz befasste. Also, wie man sehen kann, bin ich anscheinend nicht der einzige, dem es so geht. Tatsächlich muss es da draussen Tausende Leute geben, die sich andauernd gefickt sehen. Deshalb verbleibe ich mit dem Worten: Seitdem ich dich kenne, weiss ich, dass es mir gut geht!

Montag, 20. September 2010

Sportliche Betätigung

Nur damit ihr euch mal ein Bild machen könnt, was wir unter Sportlicher Betätigung verstehen, zeig ich euch mal einen Link zu nem Video, was ich gemacht hab. Am Dienstag, den 14.09.2010 auf dem Rasenplatz im Ostragehege. Herr G. aus D. an der E. und ich gingen in strömenden Regen Fussball spielen.

http://www.youtube.com/watch?v=0AUdNEyXRzQ
Die Stutzen waren vorher weiß!


Damit Herr G. aus D. an der E. nicht weint...

Donnerstag, 9. September 2010

Bin ich eigentlich Truman in einer Show?

So! Bin ich hier im falschen Film oder wie jetzt? Kleines witziges Beispiel von Herrn G. aus D. an der E.: Nachdem man sich sportlich mit dem Volleyball betätigt hatte, wollte man noch ein Alkoholisches Getränk zu sich nehmen und mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln durch Dresden fahren. Hört sich ja alles ganz einfach an. Ist es aber nicht! Kaum hatte man seine Hopfenbrause geöffnet war man auch schon an der Haltestelle. Da der Bus laut Fahrplan schon drei Minuten weg gewesen sein soll, wollte man sich noch dem Tabakgenuss hingeben. Logisch, das Feuerzeug noch nicht wieder in der Hosentasche verstaut, kommt doch nicht tatsächlich das Gefährt des Öffentlichen Personennahverkehrs. Also, das Genussmittel in den dafür vorgesehenen, aber nicht vorhandenen, Behältnis entsorgt, die Strasse hat Abhilfe geschafft, rein in den Bus und ab ging die wilde Fahrt. Wild trifft es so ziemlich genau. Der Personentransporteur hatte es anscheinend ziemlich eilig oder hatte einfach nur schlechte Laune, weil er gerade seine Nachtschicht angefangen hat. Hingesetzt, Rucksack hingelegt und dann fuhr der Busser an. Bier umgekippt, alles nass, Boden klebt, Bier fast alle. Am Zielort angekommen musste Herr G. feststellen, dass seine Strassenbahn verspätet kommt. Aufgrund einer Verkehrsstörung! Sinnlos! Alternativroute führte auch in meine Richtung. Also die Strassenbahn erklommen und noch gesehen, wie die verspätete Bahn vorbeifuhr. Am Platz angekommen, zum Dönermann des Vertrauens, Efes geholt und festgestellt, dass die Bahn von Herr G. erst in 23 Minuten fährt. Macht nix, wir hatten Bier und genug zu Quatschen. Als Herr G an seinem Zielort angekommen war, wollte er noch Tabakwaren erwerben und ging zu einem Automaten. Dieser verschluckte seine fünf Euro und er musste zum nächsten Automaten gehen. Also hat er für günstige zehn Euro eine Schachtel Zigaretten erhalten.
die Treppe nach draussen?

Dienstag, 7. September 2010

Was soll dass denn?

What´s wrong?
Warum? Warum eigentlich dieser Blog? Warum eigentlich einen Blog aufmachen? Alles nur aus einer Bierlaune heraus? Ganz genau deswegen! Also was will man denn damit erreichen? Ganz einfach: Einen etwas geklärteren Blick auf diese verrückte Welt. Ob man das damit schafft? Keine Ahnung. Das kann nur die Zeit beantworten. Nach einem völlig sinnlosen Nachmittag am "Bohm" und ein paar Bierchen kam die Idee zu einem Blog.
Sinnlos in der Gegend rum geguckt und "Menschen" beobachtet und schon ist man mit sich und der Welt nicht mehr im Reinen. Da rennen Kunden rum, bei denen man denkt: häää??? Geht ma gar nicht! Und was haben Kunden an der Hand? Kann sich ja dann wohl jeder denken. Und ja man macht sich dann seine Gedanken. Was macht man denn falsch? Kurz: What´s wrong in DD?