Wer kennt das nicht? Man beschafft einem guten Freund oder besser gesagt einem Kumpel eine Freundin und jedes Mal, wenn man ihm begegnet, sagt er einem, wie glücklich er ist. Zitat: “Ich war in meinem Leben noch nie so glücklich!“ Stellt sich jetzt die Frage was zu tun ist? Na klar! Man zieht seine 44er Magnum und lässt seinen Schädel mit drei gezielten Schüssen in die Luft fliegen. Danach wendet man sich angewidert vom Anblick sich verteilter Gehirnmasse ab, steckt sich eine Zigarette an und geht weiter seiner Wege um Las Vegas aus dem Chaos zu retten.
Was? Wie? Oder Wo? Oder wie oder watt oder wo? Ach, war nur ne Szene aus Fallout New Vegas. Hmmm... Kannste machen nix, musste gucken zu.
Aber weiter im Text. Wie leichtfertig benutzt man Worte wie Debakel, Desaster und Dilemma. Manchmal sind sie auch angebracht. Darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen. Das wird sicherlich in einem späteren Blogeintrag näher beleuchtet. Kommen wir zu den eigentlich wichtigeren Sachen im Leben. Beleuchten wir doch einmal näher, was es mit Debakel, Desaster und Dilemma auf sich hat.
Debakel: Kommt eigentlich aus dem Französischen und bedeutete ursprünglich, plötzliche Auflösung bzw. kommt es von bâcler und dann heißt es verrammeln oder versperren. Im Deutschen Sprachgebrauch hat sich das Wort im 19. Jahrhundert etabliert. Wir verstehen unter dem Wort Debakel eine schwere Niederlage bzw. unheilvoller, unglücklicher Ausgang.
Desaster: kommt ursprünglich vom lateinischen des astrum und bedeutete der Unstern bzw. der Unglücksstern. Heutzutage bedeutet es Unglück mit verhängnisvollen Folgen oder ein schweres Missgeschick bzw. Zusammenbruch.
Dilemma: entstammt dem griechischem δί-λημμα (Keine Ahnung was das heißen soll, geschweige denn wie es ausgesprochen wird) und heißt zweigliedrige Annahme. Heute verstehen wir darunter eine Situation die zwei Wahlmöglichkeiten lässt, die jedoch beide zu einem unerwünschten Resultat enden.
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| Was für ein Dilemma |
Zu letzterem hab ich ein interessantes Beispiel gefunden. Buridans Esel. Johannes Buridan war ein französischer Philosoph und lebte von 1300 bis 1358 in Paris. Er stellte eine Situation auf, in der ein Esel vor zwei identischen Heuhaufen stand, sich nicht entscheiden konnte welchen er lieber vertilgen sollte und dadurch verhungerte und starb.
Quellen: wictionary, wikipedia und Digitales Wörterbuch der Deutschen Sprache
Das geht jetzt an Herrn G. aus D. an der E.: Sie sehen also, dass Sie sich in einem Dilemma befinden, welches in einem Desaster endet und zu einem Debakel werden kann. Nur um das noch einmal klarzustellen. Eigentlich müsste ich deswegen auch den Namen des Posts ändern, aber darauf hab ich jetzt gar keinen Bock mehr.
Noch etwas. Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen regelmäßiger zu schreiben. Das daraus nix geworden ist sieht man ja. Es tut mir leid. Deswegen bin ich allen dankbar, die mich darauf hinweisen, wieder etwas von mir hören zu lassen.

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