Mittwoch, 24. November 2010

Leise rieselt der Schnee

Na hoppla! Was war denn da los. Da guckt man früh kurz nach vier aus dem Fenster und was sieht man? Schnee! Überall Schnee. Also in der Luft. Auf dem Boden ist alles nur nass. Weil das Blöde Zeug einfach mal gleich wieder wegtaut. Aber Kopf hoch: Am Wochenende soll es ja kälter werden und dann bleibt die Pampe hoffentlich mal liegen. Und wenn das passiert, hoffe ich doch mal, dass mal wieder extrem Rodeln in RBG angesagt ist. 
Ohhh... gugge ma wie scheen das is!
© Stefan Jung
Wochenende war ja auch noch. Naja... Was soll man sagen? 7:9 gegen Dresdner Bank verloren. Nach einem Riesenspiel von mir, kam leider aus dem oberen Paarkreuz kein Punkt. Ansonsten hätte man das Spiel gewinnen können. Tja, da muss noch was gemacht werden, damit man auch mal solche Spiele gewinnt. Über den Abend möchte ich keine unnötigen Worte verlieren außer: Da war er fällig! Sonntag dann um zehn zur Mitgliederversammlung von Dynamo Dresden. Nach gefühlten 40 Sekunden Schlaf und einem Restalkohol von 3,8‰ dröhnte noch ganz schön der Schädel. Und trotzdem habe ich es geschafft, meinen Kadaver pünktlich ins Congress Centrum Dresden zu hieven. DVB allez sag ich da nur. Dort wurde ein neuer Aufsichtsrat gewählt und es wurde beschlossen, dass sich ein externer Wirtschaftsprüfer mit einer Ausgliederung der Profimannschaft beschäftigt. Sinnlos an der Sache ist, dass ein gewisser Geert Mackenroth in den Aufsichtsrat gewählt wurde. Da kann man eigentlich nur den Kopf schütteln, wie voll einige andere Mitglieder bei ihrer Wahl gewesen sein müssen.
Macht nix. Zu den Guten Nachrichten gehört sicherlich auch noch, dass morgen der 576. Striezelmarkt eröffnet. Glühwein, Glühbier und was sonst noch so in die Wanne reinpasst werden wieder tonnenweise vernichtet und jeder Touri, der die ohnehin schon engen Gassen verstopft, wird sich wieder ein zweites Loch in den Arsch freuen, wie schön das doch alles aussieht und das das alles nach dem Krieg ja mit Westdeutschem Geld aufgebaut wurde. Blöde Touris! Könnte ich mich jetzt schon wieder aufregen. Kann man nix machen. Geht ja erst morgen los.
Tschö mit ö

Dienstag, 16. November 2010

Was für ein Debakel

Wer kennt das nicht? Man beschafft einem guten Freund oder besser gesagt einem Kumpel eine Freundin und jedes Mal, wenn man ihm begegnet, sagt er einem, wie glücklich er ist. Zitat: “Ich war in meinem Leben noch nie so glücklich!“ Stellt sich jetzt die Frage was zu tun ist? Na klar! Man zieht seine 44er Magnum und lässt seinen Schädel mit drei gezielten Schüssen in die Luft fliegen. Danach wendet man sich angewidert vom Anblick sich verteilter Gehirnmasse ab, steckt sich eine Zigarette an und geht weiter seiner Wege um Las Vegas aus dem Chaos zu retten. 
Was? Wie? Oder Wo? Oder wie oder watt oder wo? Ach, war nur ne Szene aus Fallout New Vegas. Hmmm... Kannste machen nix, musste gucken zu. 
Aber weiter im Text. Wie leichtfertig benutzt man Worte wie Debakel, Desaster und Dilemma. Manchmal sind sie auch angebracht. Darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen. Das wird sicherlich in einem späteren Blogeintrag näher beleuchtet. Kommen wir zu den eigentlich wichtigeren Sachen im Leben. Beleuchten wir doch einmal näher, was es mit Debakel, Desaster und Dilemma auf sich hat.
Debakel: Kommt eigentlich aus dem Französischen und bedeutete ursprünglich, plötzliche Auflösung bzw. kommt es von bâcler und dann heißt es verrammeln oder versperren. Im Deutschen Sprachgebrauch hat sich das Wort im 19. Jahrhundert etabliert. Wir verstehen unter dem Wort Debakel eine schwere Niederlage bzw. unheilvoller, unglücklicher Ausgang.
Desaster: kommt ursprünglich vom lateinischen des astrum und bedeutete der Unstern bzw. der Unglücksstern. Heutzutage bedeutet es Unglück mit verhängnisvollen Folgen oder ein schweres Missgeschick bzw. Zusammenbruch. 
Dilemma: entstammt dem griechischem δί-λημμα (Keine Ahnung was das heißen soll, geschweige denn wie es ausgesprochen wird) und heißt zweigliedrige Annahme. Heute verstehen wir darunter eine Situation die zwei Wahlmöglichkeiten lässt, die jedoch beide zu einem unerwünschten Resultat enden.
Was für ein Dilemma
Zu letzterem hab ich ein interessantes Beispiel gefunden. Buridans Esel. Johannes Buridan war ein französischer Philosoph und lebte von 1300 bis 1358 in Paris. Er stellte eine Situation auf, in der ein Esel vor zwei identischen Heuhaufen stand, sich nicht entscheiden konnte welchen er lieber vertilgen sollte und dadurch verhungerte und starb.
Quellen: wictionary, wikipedia und Digitales Wörterbuch der Deutschen Sprache
Das geht jetzt an Herrn G. aus D. an der E.: Sie sehen also, dass Sie sich in einem Dilemma befinden, welches in einem Desaster endet und zu einem Debakel werden kann. Nur um das noch einmal klarzustellen. Eigentlich müsste ich deswegen auch den Namen des Posts ändern, aber darauf hab ich jetzt gar keinen Bock mehr.
Noch etwas. Ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen regelmäßiger zu schreiben. Das daraus nix geworden ist sieht man ja. Es tut mir leid. Deswegen bin ich allen dankbar, die mich darauf hinweisen, wieder etwas von mir hören zu lassen.