Sonntag, 3. April 2011

Yuri III.

Liebe Leser,

an dieser Stell werde ich euch Yuri präsentieren. Ein Urlaubstagebuch, oder so...


Yuri wird nun schon zum dritten mal beschrieben und trotzdem hat er sich immernoch nicht abgenutzt. Angefangen hat alles in Grömitz an der schönen Ostsee im Jahre 2009. Yuri wurde von allen beschrieben und auch von allen geliebt. Otze, Ronnssen und meine Wenigkeit bewegten ihre Körper an die schleswig-holsteinische Ostseeküste um ihre blassen Bäuche ein wenig der direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen. Der Rest ist Geschichte.
Beim zweiten mal, wurde Yuri extremst benutzt. Eurotrip mit Petters. Um sich ersteinmal seiner eigenen Gefühle Herr zu werden, wurde Yuri missbraucht. Ich denke acht Seiten vollgeschrieben sagen da mehr als tausend Worte. Und immer dran denken, was in Amsterdam passiert, bleibt in Amsterdam.;-)
Jetzt sitz ich im Zug nach Zürich, nur um in Basel umzusteigen und nach Sierre zu gelangen. Kurz nach zehn also. eine Stunde Fahrt. Bleiben noch dreizehn. Vor mir eine amerikanische Familie mit Tochter, neben mir ein farbiger und hinter mir eine Mutter mit ihrer Tochter oder so. Wenigstens deutsch reden sie.
Party im Zug, was sonst?
Aha! gerade mal Wurzen passiert und schon wieder zwei Bierchen hinter mir. Das ich nur vier mitgenommen hab, sei einfach mal dahingestellt. 
Einfach mal seine Ruhe zu haben hat allerdings schon etwas für sich. Kein nerviges Rumgeheule, keine Menschen die einen nicht einmal mit dem Arsch angucken würden und nicht einmal einer da oben, der mich und andere ( Herr G. aus D. an der E.) die ganze Zeit rumfickt. Danke dafür!
Grüß dich meiner! 
Tag zwei meiner Reise in die schöne Schweiz. Inzwischen bin ich in Bern angekommen. Die Stadt begrüßte mich mit strahlendem Sonnenschein und am Horizont konnte man die schneebedeckten Gipfel der Berge sehen. Die Nacht wurde mit mehr oder weniger schlaf um die Runden gebracht. Katrine Colton hat mir die Nacht etwas versüßt. Sehr nette Begleitung für eine Nacht, in der man sonst nur mit irgendwelchen Wendeversagern aus der strukturschwachen Region Oberlausitz zu tun hat. Ab Erfurt kam sie mit zu unserer Runde und ab Weimar hatte ich sie schon auf die dunkle Seite der Macht gezogen. Muharhar! Eine sehr nette US-Amerikanerin, die mit ihrem Vater und seiner Freundin nach Freiburg unterwegs war. Ansonsten bin ich umgeben von vielen ch- oder sch- Lauten. Das Schweizer (Jugendliche) aber auch so unheimlich laut sein müssen. Mir soll´s egal sein! Ich hab gute Musik im Ohr und zwischenzeitlich auch schon mein sechstes Bier drin. Was man noch von diesem zänkischem Bergvolk behaupten kann, sie sind unheimlich freundlich und aufgeschlossen. Zumindest die die ich bisher kennenlernen durfte. Richtig herzliche nette Menschen. Immer mit einem Lächeln gerne hilfsbereit.
Huhu Yuri!
Bierchen auf 2336 m und im Schnee
Tag vier meiner Reise in die Schweiz und ich muss behaupten, es ist immernoch schön hier. Das Wetter ist absolute Bombe, die Leute sind ziemlich cool drauf und die Landschaft hier hat auch einiges zu bieten. gestern wandern gewesen mit einer Gruppe von acht Leuten. Fünf Deutsche, eine Österreicherin und zwei Schweizern. Lustige Truppe! Wandern war echt gut. Erst durch den Wald gepirscht und dann mit der Gondel auf 2336 m hochgefahren und mit kurzen Hosen und T-Shirt ab in den Schnee. Einfach nur geil! Abends dann noch auf eine Hausparty gegangen und dann noch in einen Klub. Anscheinend der einzige Klub hier in Sierre und daher auch recht gut gefüllt. Was allerdings nix dran ändert, dass der Schuppen schon 1:15 zugemacht hat. Das wäre an sich kein Problem, wenn man nicht erst 0:15 da gewesen wäre. Naja... das dann auch gleich noch die Polizei kommen musste um die Ruhezeiten einzuhalten fand ich allerdings etwas übertrieben. Auf jeden Fall hat man das Schweizer Bier in großem Maße verköstigt und konnte dann gegen zwei gut angehopft ins Bett fallen.

Montag, 7. März 2011

Volounteerstag

Oha! Da hab ich wohl ein bisschen lange nix mehr von mir hören lassen. Aber so ist das! Man hat einfach für nix mehr Zeit. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Am 26. Januar das letzte mal was geschrieben. Mal überlegen, was in der Zwischenzeit alles passiert ist. Einige Spiele der Schwarz-gelben Gurkentruppe aus der Landeshauptstadt, die Zweite hatte auch ein paar Spiele, Volounteerstag war, Herr G. aus D. an der E. lebt jetzt wieder in der Steinzeit, ich werde C-Lizenz Trainer, an den Wochenenden geht nix mehr, von meinen Jungs hab ich ewig nix mehr gehört, Sturmfreie Bude und außerdem würde ich gerne mal ne Jurke schnurbsen. Aber fangen wir von vorne an.
Licht am Fahrrad hatte seit Januar einige helle Momente nur um dann in den darauf folgenden Spielen wieder ziemlichen Murks zusammenzuspielen. Einem 0:1 in Stuttgart folgte ein 2:3 in Saarbrücken. Zuhause lief es besser. Da konnte ein 3:1 gegen Sandhausen und ein 3:0 gegen Wiesbaden eingefahren werden. Optimisten sehen in der Tabelle nach oben, die Presse schreibt vom Aufstieg und ich bin immernoch der Meinung, dass man sich erstmal Gedanken um den Klassenerhalt machen sollte als über den Aufstieg zu reden, obwohl erst mit einem Spieler der Vertrag für nächste Saison fix ist. Aber wie sagte schon ein bekannter Dresdner Fussballfunktionär: „Dresden ist anders!“. Bleibt abzuwarten, ob sich die junge Mannschaft für den kantigen, manchmal auch mürrisch erscheinenden Trainer, weiterhin den Arsch aufreisst und weiter erfolgreich spielt oder ob die Jungs wieder Höhe bekommen und am Ende doch wieder auf dem Boden der Tatsachen landen.
Alle da, außer Heiko...
Die Zweite hatte in der Zwischenzeit einen kurzen Höhenflug, der allerdings am Wochenende jäh gestoppt wurde. Nach einem hart umkämpften 6:9 gegen Graupa konnte man mit 8:8 gegen Radeburg und einem 10:5 gegen Grün-Weiß gut punkten. Leider konnte die Mannschaft nie komplett antreten, da entweder eine Krankheit, Urlaub oder Prüfungen dazwischen kamen. Gegen Grün-Weiß konnten allerdings die Ersatzleute überzeugen und trugen mit 4,5 Punkten zu einem verdienten Sieg bei. Am Wochenende gegen Coswig konnte dann erstmals wieder in Bestbesetzung angetreten werden, was allerdings nix brachte und man sich ohne Punkte wieder auf den Weg in die Zivilisation machen musste. Man kann sagen, dass uns die drei Punkte geholfen haben und wir ein Stück weit gesicherter sind als ohne. Am 17. kommt unsere offizielle Nummer 1 wieder und man wird sehen, ob er sich wieder ohne Probleme und ohne Training in die Mannschaft einfügen kann. Abschließend möchte ich schon jetzt eine Ankündigung machen. Am 16.04.2011 findet das letzte Saisonspiel in unserer Halle statt. Ich hoffe auf zahlreiche Zuschauer! Vielleicht wird es auch etwas zu Trinken geben und natürlich will man nach den letzten Vorkommnissen Hirschstein wieder in die Prärie zurückschicken. Wer Zeit und Lust hat, kann sich an diesem Tag Tischtennis, nicht in Perfektion aber mit viel Herzblut, angucken.
Volounteerstag... Herr G. aus D. an der E., Schulze und meine Wenigkeit haben sich für das Großereignis in diesem Jahr in Dresden beworben. Und ja, wir wurden sogar zu einem Gespräch eingeladen und müssen nun bis April warten, ob wir tatsächlich genommen werden oder ob wir uns doch Eintrittskarten holen müssen. Was man in dieser Bewerbung geschrieben und was man bei dem Gespräch erzählt hat, deckte sich ziemlich bei uns allen dreien. Ob und wieviel der ein oder andere die Wahrheit/Realität gedehnt hat kann ich nicht sagen. Fakt ist: Jeder hat sich bestens verkauft. Auch wenn Herr G. aus D. an der E. komische Sachen gefragt wurde. Beispiel: „Was machen sie, wenn auf ner Party die Getränke alle sind?“ Als logische Antwort kam: „Ich such mir den Nüchternsten aus und dann fahren wir zum Späti!“ Ob das clever war bleibt bis April noch abzuwarten. Als kleines „Präsent“ gab es von den Kunden dort noch eine supertolle Tasse (mit Werbungsaufdruck) geschenkt. Geschenkt!!!
Wo wir doch grad bei Herrn G. aus D. an der E. waren. No mobile and no TV make Gläsel go crazy! Wie es dazu kommen konnte weiß ich nicht, erreichbar ist er ja nicht mehr. Vielleicht lag es an 20 Fernsehern??? Aber solange es noch Internetcafe´s und noch Bier im Konsum gibt, bekommt man ihn nicht kaputt. Da kann man nur noch sagen: Halt die Ohren steif!
Wie das ist, ohne Handy und ohne Internet musste ich in Erdmannsdorf feststellen. Wo wir schon wieder bei einem anderen Thema wären. Ich werde Tischtennistrainer. Richtig mit Lizenz und so. Leider schließt das etliche Lehrgänge mit ein. Allesamt an Wochenenden. Vor zwei Wochen war man im schön schnöden Erdmannsdorf bei Flöha. Natürlich hatte man in diesem Bergdorf kein Netz und war somit abgeschnitten von der Außenwelt. Kein Handy, kein Internet: Ganz schlimm! An sich gab es an dem Lehrgang nix auszusetzen außer ein paar kulinarischen Eigenheiten. Panierter Fisch mit Rotkraut und Kartoffeln!? Das zänkische Bergvolk meinte, dass das ganz normal sei. Alle anderen fanden das sehr gewöhnungsbedürftig. 
Mit diesen Lehrgängen geht einher, dass man an Wochenenden keine Zeit mehr hat. Die letzten beiden Wochenende vergammelt, nächstes Wochenende wieder in Freital die Schulbank drücken und dabei auch wieder Schimmel ansetzen, weil einem das Gesülze zu den Ohren wieder rauskommt. Da die Organisatoren cool sind, haben sie Anfangszeit auf humane 09:00 gelegt. Mongos! Da steht man auch schon mal am Sonntag halb sieben auf um mit den Öffentlichen nach FTL zu schleichen. Es gab mal Zeiten, da war ich um diese Uhrzeit noch nicht einmal zuhause! So eine Schweinerei! Aber ich hab es mir ja so ausgesucht. Sinnlos!
Ich kann nur hoffen, dass meine Leute von den Anonymen Alkoholikern Ortsgruppe Radeberg mir das nachsehen und mich trotzdem wieder aufnehmen, wenn es mich doch mal nach einem kräftigen Schluck aus der Pulle dürstet. Keine Sorge Jungs: Bald kann ich euch bei eurem Alkoholproblemen wieder beistehen! Nur noch drei Wochen...
Tja, sonst kann ich mich eigentlich relativ gemütlich zurücklehnen. Meine Mädels sind über die Ferien ausgeflogen. Das heißt aber nur kurz über eine Sturmfreie Bude freuen, denn ab heute gibt es eine Zwischenmieterin. Schaun mer mal;-)
Achso! Bevor ich es vergesse: 
RICHTIGSTELLUNG: Im letzten Beitrag wurde liebevoll von „Nase“ berichtet. Diese Person hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Spitzname unerwünscht ist. Also Rico Jugel, ich hoffe das dir damit auch Rechnung getragen wurde. 

Mittwoch, 26. Januar 2011

Ketchup oder Mayo?

Tach auch! Nachdem mir dir die „Nase“ gesagt hat, dass hier schon lange nichts mehr geschrieben wurde, dachte ich mir, es wird ma wieder Zeit etwas zu veröffentlichen. Die Frage ist, was ist alles so schönes passiert? Schönes? Keine Ahnung! Moment, doch..., da ist doch etwas: Das alte Jahr ging zu Ende und ein neues Hoffentlich besseres begann. Der Autor hatte auch noch Geburtstag. Das waren dann aber auch schon die Guten Dinge. Zurück zu den normalen (also den schlechten) Dingen. Ich musste in der Silvesternacht unbedingt mein Handy verlieren, was zur Folge hat, dass ich jetzt ein iPhone hab; Herr G. aus D. an der E. musste unbedingt Basketball spielen und sich dabei einen Aussenbandriss zufügen, was zur Folge hat, dass er erstmal für zwei Wochen auf Arbeit ausfällt und zu guter Letzt, spielt das Wetter irgendwie nicht so mit, wie es im Winter sein sollte, was zur Folge hat, dass es einfach nur grau und kalt und nass ist, was einem wiederum ordentlich aufs Gemüt schlägt. 
Aber genug gejammert und hin zu anderen Themen. Fußball zum Beispiel. Das Schwarz-Gelbe Rasenballett hat sich im ersten Spiel des Jahres doch mal ordentlich mit Ruhm bekleckert. Gegen den Tabellenführer aus Braunschweig wurde eines der Besten Spiele seit langem gezeigt. Der BTSV wurde stellenweise schwindelig gespielt und am Ende konnten die westdeutschen Imperialistenschweine mit dem 1:1 eher leben als die doch etwas unglücklich wirkenden Dresdner. Anderer Sport, anderes Ergebnis. Die Zweite Mannschaft des TSV Pactec Dresden konnte im ersten und bisher einzigen Spiel des Jahres noch nicht voll überzeugen. Lediglich drei Spiel konnten gewonnen werden. Erwartungsgemäß kam das beste Doppel der Mannschaft. Überraschend war dann doch eher der Sieg der Nummer eins und der Nummer fünf. Mehr wollte den Spielern nicht gelingen gegen den klaren Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten. Kann man nur hoffen, dass der Februar ein erfolgreicherer Monat für die Mannschaft wird, sonst wird es knapp mit dem Klassenerhalt.
alles in kleinen Portionen
Aber nun genug vom Spocht! Wie kommt man nur auf den Titel? Ganz einfach: Ich war mit „Nase“ bei BeKay (Riesenaktion im übrigen!!! drei Burger für 6€ und fünf für 9€; kann man nur empfehlen) und dabei ist mir aufgefallen, dass es zu den Pommes nur Ketchup oder Majo gibt. Was ist mit dem guten alten Senf?  Als ich darüber nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass man meistens nur zwei Möglichkeiten zur Auswahl hat. Fisch oder Fleisch? Hund oder Katze? Salz oder Pfeffer? Kaffee oder Tee? oder eben Ketchup oder Mayo? Was ist mit Tofu, Pinguin, Safran, Fruchtsaft oder Senf? Haben wir denn immer nur zwei Wahlmöglichkeiten? Und was passiert, wenn wir doch eine weitere Option bekommen? Es entstehen doch nur weitere Möglichkeiten zwischen denen wir wählen können. Das gute an der Sache ist, dass wir immer eine 50:50 Chance haben richtig zu liegen mit unserer Entscheidung. Bei meinem derzeitigen Schnitt von 4,92 im Januar, steht die Wahrscheinlichkeit zwar eher auf falsche Entscheidung, aber das steht ja hier nicht zur Debatte, beziehungsweise ist das ja eh klar.
Das sollte es jetzt eigentlich von meiner Seite sein. Mein nächster Post ist schon in Planung, und zwar dann, wenn ein großer Privatsender aus Köln den Gipfel der Geschmacklosigkeit aufgrund von geistiger Vergewaltigung der Zuschauer aus dem Programm nimmt. 
Bis dahin!