Montag, 7. März 2011

Volounteerstag

Oha! Da hab ich wohl ein bisschen lange nix mehr von mir hören lassen. Aber so ist das! Man hat einfach für nix mehr Zeit. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Am 26. Januar das letzte mal was geschrieben. Mal überlegen, was in der Zwischenzeit alles passiert ist. Einige Spiele der Schwarz-gelben Gurkentruppe aus der Landeshauptstadt, die Zweite hatte auch ein paar Spiele, Volounteerstag war, Herr G. aus D. an der E. lebt jetzt wieder in der Steinzeit, ich werde C-Lizenz Trainer, an den Wochenenden geht nix mehr, von meinen Jungs hab ich ewig nix mehr gehört, Sturmfreie Bude und außerdem würde ich gerne mal ne Jurke schnurbsen. Aber fangen wir von vorne an.
Licht am Fahrrad hatte seit Januar einige helle Momente nur um dann in den darauf folgenden Spielen wieder ziemlichen Murks zusammenzuspielen. Einem 0:1 in Stuttgart folgte ein 2:3 in Saarbrücken. Zuhause lief es besser. Da konnte ein 3:1 gegen Sandhausen und ein 3:0 gegen Wiesbaden eingefahren werden. Optimisten sehen in der Tabelle nach oben, die Presse schreibt vom Aufstieg und ich bin immernoch der Meinung, dass man sich erstmal Gedanken um den Klassenerhalt machen sollte als über den Aufstieg zu reden, obwohl erst mit einem Spieler der Vertrag für nächste Saison fix ist. Aber wie sagte schon ein bekannter Dresdner Fussballfunktionär: „Dresden ist anders!“. Bleibt abzuwarten, ob sich die junge Mannschaft für den kantigen, manchmal auch mürrisch erscheinenden Trainer, weiterhin den Arsch aufreisst und weiter erfolgreich spielt oder ob die Jungs wieder Höhe bekommen und am Ende doch wieder auf dem Boden der Tatsachen landen.
Alle da, außer Heiko...
Die Zweite hatte in der Zwischenzeit einen kurzen Höhenflug, der allerdings am Wochenende jäh gestoppt wurde. Nach einem hart umkämpften 6:9 gegen Graupa konnte man mit 8:8 gegen Radeburg und einem 10:5 gegen Grün-Weiß gut punkten. Leider konnte die Mannschaft nie komplett antreten, da entweder eine Krankheit, Urlaub oder Prüfungen dazwischen kamen. Gegen Grün-Weiß konnten allerdings die Ersatzleute überzeugen und trugen mit 4,5 Punkten zu einem verdienten Sieg bei. Am Wochenende gegen Coswig konnte dann erstmals wieder in Bestbesetzung angetreten werden, was allerdings nix brachte und man sich ohne Punkte wieder auf den Weg in die Zivilisation machen musste. Man kann sagen, dass uns die drei Punkte geholfen haben und wir ein Stück weit gesicherter sind als ohne. Am 17. kommt unsere offizielle Nummer 1 wieder und man wird sehen, ob er sich wieder ohne Probleme und ohne Training in die Mannschaft einfügen kann. Abschließend möchte ich schon jetzt eine Ankündigung machen. Am 16.04.2011 findet das letzte Saisonspiel in unserer Halle statt. Ich hoffe auf zahlreiche Zuschauer! Vielleicht wird es auch etwas zu Trinken geben und natürlich will man nach den letzten Vorkommnissen Hirschstein wieder in die Prärie zurückschicken. Wer Zeit und Lust hat, kann sich an diesem Tag Tischtennis, nicht in Perfektion aber mit viel Herzblut, angucken.
Volounteerstag... Herr G. aus D. an der E., Schulze und meine Wenigkeit haben sich für das Großereignis in diesem Jahr in Dresden beworben. Und ja, wir wurden sogar zu einem Gespräch eingeladen und müssen nun bis April warten, ob wir tatsächlich genommen werden oder ob wir uns doch Eintrittskarten holen müssen. Was man in dieser Bewerbung geschrieben und was man bei dem Gespräch erzählt hat, deckte sich ziemlich bei uns allen dreien. Ob und wieviel der ein oder andere die Wahrheit/Realität gedehnt hat kann ich nicht sagen. Fakt ist: Jeder hat sich bestens verkauft. Auch wenn Herr G. aus D. an der E. komische Sachen gefragt wurde. Beispiel: „Was machen sie, wenn auf ner Party die Getränke alle sind?“ Als logische Antwort kam: „Ich such mir den Nüchternsten aus und dann fahren wir zum Späti!“ Ob das clever war bleibt bis April noch abzuwarten. Als kleines „Präsent“ gab es von den Kunden dort noch eine supertolle Tasse (mit Werbungsaufdruck) geschenkt. Geschenkt!!!
Wo wir doch grad bei Herrn G. aus D. an der E. waren. No mobile and no TV make Gläsel go crazy! Wie es dazu kommen konnte weiß ich nicht, erreichbar ist er ja nicht mehr. Vielleicht lag es an 20 Fernsehern??? Aber solange es noch Internetcafe´s und noch Bier im Konsum gibt, bekommt man ihn nicht kaputt. Da kann man nur noch sagen: Halt die Ohren steif!
Wie das ist, ohne Handy und ohne Internet musste ich in Erdmannsdorf feststellen. Wo wir schon wieder bei einem anderen Thema wären. Ich werde Tischtennistrainer. Richtig mit Lizenz und so. Leider schließt das etliche Lehrgänge mit ein. Allesamt an Wochenenden. Vor zwei Wochen war man im schön schnöden Erdmannsdorf bei Flöha. Natürlich hatte man in diesem Bergdorf kein Netz und war somit abgeschnitten von der Außenwelt. Kein Handy, kein Internet: Ganz schlimm! An sich gab es an dem Lehrgang nix auszusetzen außer ein paar kulinarischen Eigenheiten. Panierter Fisch mit Rotkraut und Kartoffeln!? Das zänkische Bergvolk meinte, dass das ganz normal sei. Alle anderen fanden das sehr gewöhnungsbedürftig. 
Mit diesen Lehrgängen geht einher, dass man an Wochenenden keine Zeit mehr hat. Die letzten beiden Wochenende vergammelt, nächstes Wochenende wieder in Freital die Schulbank drücken und dabei auch wieder Schimmel ansetzen, weil einem das Gesülze zu den Ohren wieder rauskommt. Da die Organisatoren cool sind, haben sie Anfangszeit auf humane 09:00 gelegt. Mongos! Da steht man auch schon mal am Sonntag halb sieben auf um mit den Öffentlichen nach FTL zu schleichen. Es gab mal Zeiten, da war ich um diese Uhrzeit noch nicht einmal zuhause! So eine Schweinerei! Aber ich hab es mir ja so ausgesucht. Sinnlos!
Ich kann nur hoffen, dass meine Leute von den Anonymen Alkoholikern Ortsgruppe Radeberg mir das nachsehen und mich trotzdem wieder aufnehmen, wenn es mich doch mal nach einem kräftigen Schluck aus der Pulle dürstet. Keine Sorge Jungs: Bald kann ich euch bei eurem Alkoholproblemen wieder beistehen! Nur noch drei Wochen...
Tja, sonst kann ich mich eigentlich relativ gemütlich zurücklehnen. Meine Mädels sind über die Ferien ausgeflogen. Das heißt aber nur kurz über eine Sturmfreie Bude freuen, denn ab heute gibt es eine Zwischenmieterin. Schaun mer mal;-)
Achso! Bevor ich es vergesse: 
RICHTIGSTELLUNG: Im letzten Beitrag wurde liebevoll von „Nase“ berichtet. Diese Person hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Spitzname unerwünscht ist. Also Rico Jugel, ich hoffe das dir damit auch Rechnung getragen wurde.