Dienstag, 28. September 2010

Immer ich?

Wer hat nicht schonmal gedacht: Fick dich da oben! Richtig! Eigentlich jeder, dem es schonmal nicht so gut ging. Und wenn man dann einige Zeit damit verbracht hat, sich jedes verdammte Mal selber aus der Scheiße zu ziehen, muss man feststellen, dass es doch immer schlimmer geht. Von wegen: „Wenn du glaubst es geht nicht mehr, bla bla bla!“ 

Auch wenn es irgendwann mal gut laufen sollte, ist das nur eine kurze Auszeit von dem ständigen Angeficke welches uns irgendwie immer verfolgt. Aber warum? Ist es so, dass es „da oben“ jemanden gibt, der einen riesigen Spaß daran hat, irgendwelche Leute ständig runter zu machen? Ich persönlich bin ja kein religiöser Mensch der an Gott glaubt. Warum auch? Ist ja eigentlich auch sinnlos, sich die Welt damit zu erklären, dass Gott (oder wer auch immer) alles gemacht hat und immer und überall ist. Aber wie kann man sich jetzt erklären, dass einige Sachen anscheinend nicht durch Zufall passieren. Da kann es schonmal vorkommen, dass man endlich in seine Neue Wohnung reinkommt, dann aber feststellen muss, dass das Wasser nicht richtig funktioniert. Oder das diese Wohnung eben nicht besenrein hinterlassen wird sondern ziemlich verdreckt ist. Oder es kommt vor, dass erst so spät von Arbeit loskommt, dass man erst in der zweiten Halbzeit im Stadion ankommt. Und dann ist man fünf Minuten im Stadion und schon schiesst der Gegner das 1:0. Logisch! Das man jemandem sagt, dass man Gefühle für diese Person hat und danach abgewiesen wird, dass ist dann nur der Punkt auf dem i. Aber genug gejammert. Zurück zu der Frage, warum das so ist? Und warum es anscheinend Leute gibt, denen es nicht so geht? 

Murphy lauert überall
Eine Idee ist Murphys Gesetz. Klar. Jeder kennt den Satz: Alles was schiefgehen kann wird schiefgehen. Nach einer kurzen Recherche, was es denn eigentlich mit Murphys Gesetz auf sich hat, kann ich sagen: So ist es! 
Kurze Erklärung zu Murphy: Das Gesetz ist eigentlich gar keines, da es nicht bewiesen werden kann. Eher entspricht es einer Lebensweisheit. Edward Aloysius Murphy jr. war ein us-amerikanischer Ingenieur, der 1949 bei Tests zum Thema Beschleunigungen des menschlichen Körpers eine leitende Funktion inne hatte. Bei den Versuchspersonen mussten 16 Messsensoren angebracht werden. Diese konnten auf zwei Möglichkeiten befestigt werden. Richtig und um 90° gedreht. Irgendein Depp brachte systematisch alle Sensoren falsch an, sodass niemandem aufgefallen ist, dass etwas falsch sein könnte. Der Versuch war hin! 
Besonders angetan hat es mir das Sechste Gesetz: Wenn etwas zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch. 
Was mir auch sehr gut gefällt ist das Siebte Gesetz: Wenn etwas nicht schiefgeganen zu sein scheint, wurde der Fehler lediglich noch nicht entdeckt, wodurch alles nur noch schlimmer wird.

Wer sich etwas näher mit dem Thema befassen will, dem sei http://www.bernd-leitenberger.de/murphys-gesetz.shtml empfohlen. 
Witzig wird es eigentlich nur damit, dass es tatsächlich Wissenschaftler gibt, die sich mit diesem Thema ernsthaft beschäftigen. Außerdem wurde 1996 der Ig-Nobelpreis an eine Arbeit verliehen, die sich mit Murphys Gesetz befasste. Also, wie man sehen kann, bin ich anscheinend nicht der einzige, dem es so geht. Tatsächlich muss es da draussen Tausende Leute geben, die sich andauernd gefickt sehen. Deshalb verbleibe ich mit dem Worten: Seitdem ich dich kenne, weiss ich, dass es mir gut geht!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen